Die Geschichte hinter ReWi: Über 100 Jahre Schmuck

Familie Enke 1920

1920: Nordhausen/Harz

Uhrmachermeister Paul Enke eröffnete 1920 sein Schmuckgeschäft in Nordhausen/Harz. Es lief gut. Seine Arbeit gefiel den Leuten, das Geschäft wurde überregional bekannt, und die Familie Enke konnte sich in den 1920ern sogar ein Auto leisten – damals kein Peanuts.

Heinz und Irene Wickhorst

1940er: Krieg

1942 heirateten Heinz Wickhorst und Irene Enke. Sie bekamen zwei Söhne: Klaus 1942, Reinhard 1944. Dann kam 1944: Das Geschäft wurde bombardiert. Zerstört. Alles weg.

1950: Neustart

Nach dem Krieg zogen Paul Enke und Heinz Wickhorst nach Hamburg. 1950 gründeten sie eine neue Handelsvertretung für Schmuckwaren. Das Geschäft funktionierte. Paul führte es bis zu seinem Tod Mitte der 1950er Jahre, dann Heinz allein weiter.

Klaus und Reinhard Wickhorst

Die Söhne übernehmen

1965 stieg Klaus ins Geschäft ein. Zehn Jahre später, 1976, zog sein Bruder Reinhard nach Berlin und baute dort eine neue Filiale auf.

Reinhard hatte vorher international gearbeitet – beim Aufbau von Supermärkt-Abteilungen, in Los Angeles im Restaurant "The Cove". Aber dann kam er zurück. Zur Familie. Zum Schmuckgeschäft.

Klaus und Reinhard erkannten irgendwann: Wir konzentrieren uns auf Titan. Nicht weil es gerade trendy ist, sondern weil es einfach besser ist. Titan rostet nicht, wird nicht dunkel, hält einfach. Das ist unser Material.

Seitdem: Titanschmuck. Immer noch.

Heute

Ein ReWi Ring ist das Resultat von dieser Geschichte. Nicht weil wir es immer wieder erzählen, sondern weil wir 100 Jahre lang verstanden haben, was Schmuck können muss: funktionieren. Im Alltag halten. Nicht anfangen zu rosten oder dunkel zu werden. Einfach da sein.

Das ist alles.